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Worum geht es beim Bausparen überhaupt?

In der Vergangenheit war das Bausparen nicht mehr als eine von mehreren Möglichkeiten, eine Baufinanzierung zu realisieren oder aber sein Kapital zinsgünstig anzulegen. Heute machen vor allem die zahlreichen staatlichen Förderungen einen Bausparvertrag interessant. Schon ab dem 16. Lebensjahr können entsprechende Verträge abgeschlossen werden, die von diesen Förderungen profitieren.

Dabei ist der Bausparvertrag eine relativ übersichtliche Form der Geldanlage: Der Bausparer zahlt seine Beiträge monatlich ein und erhält auf Antrag die staatlichen Zuschüsse am Jahresende.

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Was ist eine Zuteilung?

Je nach Vertragsmodell wird der sogenannte Zuteilungstermin festgelegt. In der Regel ist das der Termin | mehr...

Vermögenswirksame Leistungen

Die meisten Bausparverträge werden über die sogenannten vermögenswirksamen Leistungen realisiert. Mehr...

In den Genuss der staatlichen Förderungen kommt man im Übrigen nur, wenn im Bausparvertrag eine Mindestlaufzeit...

Gebühren

Ein wichtiges Vergleichsmerkmal bei der Suche nach der richtigen Bausparkasse ist sicherlich nicht nur die Höhe | mehr...

Rendite von Bausparverträgen

Auf den ersten Blick sieht die Rendite bei einem Bausparvertrag nicht besonders verlockend aus. Mehr...

Zinsbonus

Doch warum sollte man dann überhaupt einen Bausparvertrag abschließen, wenn man später kein Baudarlehen möchte? Mehr...

Was versteht man unter Zuteilung?

Zunächst muss natürlich ein Bausparvertrag abgeschlossen werden. Hier gibt es unterschiedliche Anbieter. Hat man die geeignete Bausparkasse gefunden, entscheidet sich der Sparer für eine bestimmte Bausparsumme, die angespart werden soll. Je nach Vertragsmodell wird der sogenannte Zuteilungstermin festgelegt. In der Regel ist das der Termin, zu dem die Hälfte der veranschlagten Bausparsumme eingezahlt wurde. Es gibt aber auch Bausparkassen, bei denen der Zuteilungstermin bereits bei Erreichen von 40 Prozent der Einzahlungssumme festgelegt ist. Ist der Bausparvertrag dann „zugeteilt“, kann der Bausparer frei entscheiden, was als Nächstes passiert. Prinzipiell gibt es dann zwei Möglichkeiten. Zum einen kann die bislang angesparte Summe einfach ausgezahlt werden. Zum anderen kann man aber auch die gesamte Bausparsumme, die im Vertrag angepeilt wurde, als zinsgünstiges Darlehen auszahlen lassen. Dabei wird dann praktisch die zweite Hälfte der Gesamtsumme als Kredit genommen. Eine Zuteilung ist erst nach Erreichen einer bestimmten Mindestsumme möglich, die über die sogenannte Bewertungszahl definiert wird. Diese berechnet sich aus der gesamten Bausparsumme, dem bereits angesparten Guthaben sowie der kompletten Spardauer, die im Vertrag festgelegt wurde.

 

Vermögenswirksame Leistungen sind der häufigste Weg für Bausparer

Die meisten Bausparverträge werden über die sogenannten vermögenswirksamen Leistungen realisiert. Hier kommt der Bausparer in den Genuss gleich mehrerer Förderungen. Der Staat beteiligt sich über die sogenannte Wohnungsbauprämie an solchen Verträgen. Ergänzend profitiert der Sparer als Arbeitnehmer von der Arbeitnehmersparzulage, wobei der Arbeitgeber einen bestimmten Anteil der monatlichen Beträge übernimmt. Ausgezahlt wird dieser Arbeitgeberanteil über den Bruttolohn und wird automatisch jeden Monat in den Bausparvertrag abgeführt. Der Arbeitnehmer bekommt dieses Geld also nicht direkt ausgezahlt und muss sich auch nicht um die Weiterleitung der Beträge an die Bausparkasse kümmern. Insgesamt wird das Bausparguthaben dann aus der Summe berechnet, die sich aus den eingezahlten Beiträgen, den anfallenden Zinserträgen, der Arbeitnehmerzulage und der Wohnungsbauprämie ergibt. Viele Arbeitnehmer schließen heutzutage ihre Bausparverträge ohne eine konkrete Absicht zum Bau oder Kauf einer Immobilie ab. Sie wollen in erster Linie die vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers und die staatlichen Förderungen „mitnehmen“. Es lohnt sich also auch bereits für Auszubildende, diese Form der Anlage in Betracht zu ziehen, denn wer darauf verzichtet, verschenkt bares Geld. Was letztlich mit einem Bausparvertrag später einmal realisiert wird, steht bei diesen Überlegungen oft nicht an erster Stelle.

 

Baufinanzierung durch einen Bausparvertrag

Wer die Absicht hat, eine Immobilie zu kaufen oder neu zu bauen, verfügt nur in den seltensten Fällen über das gesamte Eigenkapital, das hierfür erforderlich ist. Der Rest muss also in aller Regel über ein Darlehen gedeckt werden. Dazu muss man nicht unbedingt einen Bausparvertrag abschließen, denn das geht prinzipiell auch mit einem „normalen“ Kredit. Solche Kredite sind aber fast immer mit deutlich höheren Zinsen verbunden, auch wenn das derzeitige Zinstief im Einzelfall etwas anderes ergeben kann. Auch aus diesem Grund lohnt sich ein eingehender Vergleich der verschiedenen Angebote, welche die Bausparkassen aktuell im Programm haben. Für Bauvorhaben ist aber in den meisten Fällen ein Bausparvertrag die rechnerisch bessere Alternative, sofern eine entsprechend langfristige Planung dahinter steht.

 

Bausparverträge sind langfristig ausgerichtet

Durch die eher langfristige Ausrichtung von Bausparverträgen eignen sie sich vor allem auch für junge Leute, die noch am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehen. Da hier das Eigenkapital normalerweise nicht zur Verfügung steht und das Einkommen bei Berufsanfängern noch vergleichsweise gering ist, kann man mit Hilfe eines Bausparvertrags dem Ziel einer eigenen Wohnung oder des Baus eines Hauses schon in jüngeren Jahren näher kommen. Schließlich kann man hier mit einem relativ geringen finanziellen Aufwand eine attraktive Sparanlage bekommen. Je früher man anfängt, desto länger hat man Zeit, eine größere Summe anzusparen – und profitiert natürlich auch von den erheblichen Zulagen und Förderungen, die es für Bausparverträge gibt. Weniger geeignet ist Bausparen dann, wenn man sich erst spät darüber Gedanken macht, einen solchen Vertrag abzuschließen, um dann spontan eine Immobilie zu kaufen oder neu zu bauen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der Abschluss eines Bausparvertrags für Leute über 40 etwa unsinnig wäre. Schließlich kann man im höheren Lebensalter oft mehr ansparen als ein Berufsanfänger. Lediglich Leute, die absolut kurzfristig planen, sollten sich dann vielleicht eher nach einem herkömmlichen Darlehen zur Baufinanzierung umsehen, da dies mit einem Bausparvertrag ein unrealistisches Ziel darstellt.

 

Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen beachten

In den Genuss der staatlichen Förderungen kommt man im Übrigen nur, wenn im Bausparvertrag eine Mindestlaufzeit von sieben Jahren eingehalten wird. Schon diese Einschränkung zeigt, dass diese Anlageform zur Baufinanzierung nicht für kurzfristige Vorhaben ausgelegt ist. Davon abgesehen bieten die Bausparkassen ihren Kunden sehr flexible Modelle an, die sich an die meisten Bedürfnisse problemlos anpassen lassen. So ist es bei Bausparverträgen normalerweise keine Schwierigkeit, die Sparbeträge während der Ansparphase zu variieren. Dies ist dann von Vorteil, wenn sich die persönlichen und beruflichen, bzw. wirtschaftlichen Verhältnisse in der Zwischenzeit verändert haben. Ähnlich funktioniert es bei den Tilgungsbeträgen, die nach der Zuteilung und der Inanspruchnahme eines Baudarlehens fällig werden. Grundsätzlich kann ein Bausparvertrag im Bedarfsfall auch relativ unkompliziert aufgelöst werden. In diesem Fall werden die bisher angesparten Beträge ausgezahlt. Gleiches gilt natürlich für die bis zu diesem Zeitpunkt erreichten Zinserträge. Bei einer Kündigung sind jedoch immer die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen der Bausparkasse zu beachten.

 

Wie findet man die richtige Bausparkasse?

Wer sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat, dem werden beim Begriff Bausparkasse zunächst die großen Mitspieler auf dem Markt einfallen, die durch ständige Werbung in TV und anderen Medien stets präsent sind. Das betrifft zum Beispiel die Schwäbisch Hall, die als Bausparkasse der Volksbanken und Raiffeisenbanken bekannt ist. Mit einer Zahl von knapp sieben Millionen Kunden gehört sie zu den großen Fischen im Teich. Von Vorteil ist sicher auch die bundesweite Präsenz, denn man kann sich in jeder Filiale der angeschlossenen Volks- und Raiffeisenbanken zum Thema Bausparvertrag beraten lassen.

Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen beachten

In den Genuss der staatlichen Förderungen kommt man im Übrigen nur, wenn im Bausparvertrag eine Mindestlaufzeit von sieben Jahren eingehalten wird. Schon diese Einschränkung zeigt, dass diese Anlageform zur Baufinanzierung nicht für kurzfristige Vorhaben ausgelegt ist. Davon abgesehen bieten die Bausparkassen ihren Kunden sehr flexible Modelle an, die sich an die meisten Bedürfnisse problemlos anpassen lassen. So ist es bei Bausparverträgen normalerweise keine Schwierigkeit, die Sparbeträge während der Ansparphase zu variieren. Dies ist dann von Vorteil, wenn sich die persönlichen und beruflichen, bzw. wirtschaftlichen Verhältnisse in der Zwischenzeit verändert haben. Ähnlich funktioniert es bei den Tilgungsbeträgen, die nach der Zuteilung und der Inanspruchnahme eines Baudarlehens fällig werden. Grundsätzlich kann ein Bausparvertrag im Bedarfsfall auch relativ unkompliziert aufgelöst werden. In diesem Fall werden die bisher angesparten Beträge ausgezahlt. Gleiches gilt natürlich für die bis zu diesem Zeitpunkt erreichten Zinserträge. Bei einer Kündigung sind jedoch immer die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen der Bausparkasse zu beachten.

 

LBS und Schwäbisch Hall sind die bekanntesten Bausparkassen

Ähnlich sieht es bei der LBS aus, dem Zusammenschluss von 10 Landesbausparkassen. Mit neun Millionen übersteigt deren Kundenzahl noch die der Schwäbisch Hall und durch die überall präsenten Filialen der Sparkassen findet man auch hier beinahe flächendeckend eine Geschäftsstelle zur Beratung. Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Anbieter aus dem privaten Bereich, die alle um Kunden werben. Die Größe ist dabei aber nicht unbedingt ein Merkmal für günstige Konditionen. Der Vergleich von Bausparkassen ist daher ein wichtiger Punkt, der schon vor dem Gang zu einer Filiale durchgeführt werden sollte. Gerade das Internet macht einen solchen Vergleich einfach. Aber auch die regelmäßigen Tests einschlägiger Finanzmagazine sollten zu Rate gezogen werden. So hat die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Test für 2012 festgestellt, dass manche Beratung vor Ort zu Wünschen übrig lässt. Als Fazit kamen die Tester zu dem Ergebnis, dass Kunden, die sich nicht konkret im Vorfeld informiert haben, oft ungünstigere Angebote bekommen und bisweilen sogar „über den Tisch gezogen“ werden. Dies war beispielsweise dann der Fall, wenn Bauspardarlehen unter dem Strich schlechtere Zinskonditionen boten als so mancher aktuelle normale Kredit.

 

Gute Vorbereitung kann bares Geld sparen

Für Laien ist oft das Problem, dass sie gerade über das Thema Baufinanzierung wenig bis gar nichts wissen und sich auf die Beratung ihrer Bausparkasse verlassen. Doch speziell im Zeitalter des Internets ist es auch für „Anfänger“ auf dem Gebiet der Bausparverträge ein Leichtes, sich vor Abschluss eines Vertrages eingehend zu informieren. Dies gilt umso mehr, je konkreter das Vorhaben bereits ist. Wer beispielsweise schon genau weiß, was er zu welchem Zeitpunkt mit dem Bausparvertrag erreichen möchte, kann ganz konkrete Vorstellungen präsentieren, nach denen der Berater sich dann zu richten hat. Ein Vergleich im Vorfeld gibt dem Kunden dann eine Argumentationshilfe an die Hand, die nicht zu unterschätzen ist. Denn auch bei Bausparverträgen gilt, dass man durchaus über die Konditionen verhandeln kann. Merke: Wer informiert ist, spart Geld.

 

Gebühren beim Bausparvertrag

Ein wichtiges Vergleichsmerkmal bei der Suche nach der richtigen Bausparkasse ist sicherlich nicht nur die Höhe der Zinsen, die man für seine Beträge erzielt. Auch die Höhe der anfallenden Gebühren ist von Belang. Besonders bei den von der Bank verlangten Provisionen gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede. Zusätzlich dazu erheben einige Anbieter auch Kontoführungsgebühren und stellen den Kunden die Bearbeitung der Anträge für die Wohnungsbauprämie gesondert in Rechnung. Der größte Brocken beim Abschluss eines Bausparvertrags ist aber in der Regel die Abschlussgebühr. Sie variiert bei den verschiedenen Anbietern und reicht von knapp einem Prozent bis hin zu 1,6 Prozent und mehr – immer bezogen auf die vereinbarte Bausparsumme. Diese Gebühr wird bei Vertragsabschluss fällig, wird aber in der Regel mit den ersten Beträgen verrechnet, die eingezahlt werden. Der Kunde muss also normalerweise kein Bargeld auf den Tisch legen, wenn er einen Bausparvertrag abschließt.

 

Abschlussgebühr versus Zinsen

Dennoch können die Bausparer die Abschlussgebühr auch direkt in einer Summe begleichen. Wichtig: Diese Gebühr kann von der Steuer abgesetzt werden. Manche Bausparkassen verzichten auf die Abschlussgebühr, allerdings meist nur dann, wenn bei Erreichen der Zuteilung auf die anschließende Inanspruchnahme eines Baudarlehens verzichtet wird. Wird auf die Abschlussgebühr verzichtet, fallen die Zinsen jedoch meist geringer aus. Je nach Höhe der Gebühr ist also bei Vertragsabschluss zu prüfen, ob es im Einzelfall nicht lohnender ist, lieber auf eine Erstattung zu verzichten und statt dessen die höheren Zinsen in Anspruch zu nehmen. Auch hier ist der Vergleich zwischen den Leistungen der verschiedenen Bausparkassen ein wichtiger Aspekt.

 

Rendite von Bausparverträgen

Auf den ersten Blick sieht die Rendite bei einem Bausparvertrag nicht besonders verlockend aus. Zinsen in einer Höhe von 1,5 bis 2 Prozent sind in der Tat nicht sehr hoch. Allerdings ist für die meisten Kunden die Rendite auch nicht das Hauptargument für den Abschluss eines solchen Vertrages, weil das anschließende Baudarlehen recht günstige Konditionen bietet. Man muss also die Kosten eines normalerweise anfallenden Kredits für ein Bauvorhaben mit der Rendite und dem vergünstigten Baudarlehen des Bausparvertrags gegenrechnen. Nur solche Kunden, die nicht planen, tatsächlich ein Baudarlehen in Anspruch zu nehmen, sollen auch einen ausführlichen Blick auf die Rendite werfen.

 

Zinsbonus kann Rendite attraktiv machen

Doch warum sollte man dann überhaupt einen Bausparvertrag abschließen, wenn man später kein Baudarlehen möchte? Es stimmt zwar, dass die Zinsen an sich nicht besonders hoch sind. Aber zu den Zinsen kommen ja noch die staatlichen Förderungen und Zuschläge hinzu, die unter dem Strich die Rendite deutlich attraktiver aussehen lassen. Der Hauptzinssatz ist also gar nicht unbedingt ausschlaggebend. Am Ende der Vertragslaufzeit gibt es nämlich noch einen Zinsbonus, der je nach Bausparkasse unterschiedlich hoch ausfällt. Diesen Zinsbonus gibt es allerdings nur dann, wenn nach der Zuteilung kein Baudarlehen in Anspruch genommen wird. Die Höhe des Bonus beträgt in der Regel zwischen 1,5 und 3 Prozent und bezieht sich auf das bislang angesparte Guthaben. Nicht beim Zinsbonus berücksichtigt werden allerdings die staatlichen Zulagen. Voraussetzung für den Zinsbonus ist darüber hinaus, dass die jeweiligen Bedingungen für die Zuteilung eingehalten werden. Das bedeutet, dass sie bei den meisten Verträgen sieben Jahre auf den Zinsbonus warten müssen. Das ist bei Bausparverträgen aber ohnehin die Mindestlaufzeit, um in den Genuss der staatlichen Förderungen zu kommen. Will man den Bausparvertrag vorzeitig auflösen, verliert man meist auch die Prämien und Zulagen.

 

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